Wirtschaft und Kultur

Kreativpakt Deutschland 2020

Pepe Danquart, Paul van Dyk, Karen Heumann und viele andere Künstler, Kultur- und Medienschaffende gehörten im letzten Wahlkampf zu den Unterstützern von Frank-Walter Steinmeiers Kanzlerkandidatur. Die Gründer des „Kreativpakts“ von 2009 sind nach der Wahl nicht etwa wieder abgetaucht, im Gegenteil: Mit Beginn des Sommers 2011 startet diese Initiative für Zukunftsperspektiven der Kreativwirtschaft gemeinsam mit der SPD-Bundestagsfraktion erst richtig durch. In der nächsten Woche treffen sich die damaligen und viele neue Mitstreiter mit unserem Fraktionsvorsitzenden, um den Fahrplan zu besprechen. Wo die Reise hingeht, ist aber schon klar: Wir wollen, wenn wir 2013 dann wieder in der Regierungsverantwortung stehen, ein mit allen Facetten der Kreativwirtschaft abgestimmtes Paket an Positionen und Maßnahmen vorlegen können – mit Lösungen für das Problem der „Solo-Selbständigen“, die oft noch nicht einmal von der Künstlersozialkasse abgesichert sind, mit vernünftigen Antworten auf die radikalen Veränderungen beim Urheberrecht und den Vergütungen für Werke durch das Internet, mit Bildungs- und Entwicklungsprogrammen und vielem anderen mehr. Ich bin als Wirtschaftspolitiker der Fraktion in der Projektgruppe zuständig für Wirtschaftsförderung – für mich schon deshalb kein fremdes Thema, weil ich vor Eintritt in den Bundestag Mitglied in der Arbeitsgruppe Kreativwirtschaft des Hamburger SPD-Landesvorstands war. Von Theater über Musik und Architektur bis hin zur Softwarebranche spielt die Kreativwirtschaft in der Hansestadt eine herausragende Rolle: Im Herbst werde ich deshalb zusammen mit meinem Abgeordnetenkollegen und Vorsitzenden der SPD-Kreativpakt-Projektgruppe, Siegmund Ehrmann, eine Fraktion-vor-Ort-Veranstaltung zum Thema in Hamburg ansetzen, zu der ich vor allem Kulturschaffende aus allen Sparten jetzt schon herzlich einlade.