November/Dezember 2011
Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende, das der Bundesrepublik Deutschland auch im Wirtschafts- und Finanzbereich manche aufregende Situation bescherte. Der Ausstieg aus dem Wiedereinstieg bei der Atomkraft kam für viele überraschend. Darüber wurde hier im Wirtschaftsbrief auch berichtet. Mit dem Ausstiegsbeschluss ist allerdings noch gar nichts gewonnen. Es wird in den nächsten Jahren darauf ankommen, die Umsteuerung der Energieversorgung auf regenerative Energie voranzutreiben und wirklich umzusetzen. Wenn es nicht schneller vorangeht, als die Bundesregierung zulässt, werden wir die anvisierten Ziele nicht erreichen: Der Leitungsausbau, aber auch die Hafenkapazitäten für den Offshore-Bereich sind nur zwei Punkte, an denen es zur Zeit nicht rund läuft.
Die Situation der Eurozone hat uns bis jetzt nachhaltig beschäftigt. Wir haben feststellen müssen, dass die Haltbarkeit der von der Kanzlerin nach jedem Gipfel verkündeten endgültigen Lösung nicht sehr lange anhielt. Nach wenigen Tagen wurde schon wieder auf den nächsten Gipfeltermin zugesteuert.
Auch in dieser letzten Ausgabe des Wirtschaftsbriefes für 2011 beschäftige ich mich mit der Eurofrage. Darüber hinaus gibt es Berichte über die Situation des Handwerks und die Rohstoffsicherung der deutschen Industrie. Auch das Thema Infrastrukturaufbau wird in einem Beitrag behandelt. Es geht darum, einerseits die Beteiligung der Bevölkerung sicher zu stellen, anderseits aber die viel zu lange Dauer der Genehmigungsverfahren abzukürzen.
Ich wünsche Ihnen, Ihren Familien, Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein schönes Weihnachtsfest und ein glückliches Jahr 2012.
Ihr
