September 2011
In dieser Sitzungswoche muss die Regierungskoalition Farbe bekennen. Die SPD-Fraktion hat ihre Unterstützung zum Euro-Rettungsschirm signalisiert, aber zittern müssen die Bundeskanzlerin und ihr Finanzminister trotzdem: Ob die Regierung eine eigene Mehrheit im Deutschen Bundestag haben wird, ist immer noch unklar.
Während die schwarz-gelbe Regierung mit sich selbst hadert, stellt der SPD-Parteivorstand die Weichen für die Entschuldung der Haushalte und die Rückkehr zu einem solidarischen und wirtschaftlich erfolgreichen Gemeinwesen. Das Finanzierungskonzept mit dem Titel "Nationaler Pakt für Bildung und Entschuldung - Wir denken an morgen!" wird in dieser September-Ausgabe meines Wirtschaftsbriefs vorgestellt und dokumentiert.
Die Rettung der Eurozone ist gleich zweimal Thema dieser Ausgabe. Im ersten Artikel erinnere ich daran, dass der Euro im Interesse Deutschlands nicht scheitern darf. Der zweite enthält eine Analyse des Urteils des Bundesverfassungsgerichts vom 7. September, das die Rolle des Deutschen Bundestages ausdrücklich unterstützt.
Für die Wirtschaft Hamburgs und besonders für den Hamburger Hafen wird die Offshore-Windenergie in den kommenden Jahren eine wesentliche Rolle spielen. Bei der Fachtagung des Bundeswirtschaftsministeriums konnte ich mit anderen Podiumsteilnehmern über die Chancen dieser Entwicklung debattieren. Besonders freue ich mich über den gelungenen Auftakt zu meiner Veranstaltungsreihe "...im Gespräch" mit Wolfgang Rose, dem Landesbezirksleiter von ver.di.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen! Bis zur nächsten Ausgabe,
Ihr
