© Lars Kocherscheid-Dahm
Einsatzmittel des Rettungszentrums am BWK Hamburg
Bundeswehr
Die Standorte der Bundeswehr in Hamburg bleiben weitgehend erhalten. Wie mit Veröffentlichung der Standortveränderungen durch den Bundesminister der Verteidigung bekannt wurde, sind in Hamburg mit dem Kreiswehrersatzamt und der Fachschule Rettungsdienst lediglich zwei kleinere Einrichtungen von Schließungen betroffen.
"Ich freue mich insbesondere, dass mit der Führungsakademie, dem Bundeswehrkrankenhaus und der Bundeswehr-Universität alle drei Spitzeneinrichtungen der Bundeswehr in Hamburg erhalten bleiben", so der Hamburger SPD-Bundestagsabgeordnete Ingo Egloff. "Gerade für den Bezirk Wandsbek mit dem Krankenhaus in Wandsbek-Gartenstadt und der Helmut Schmidt-Universität der Bundeswehr in Jenfeld sind dieses gute Nachrichten."
Am Morgen hatte der Bundesminister der Verteidigung in Berlin die Entscheidungen des Ministeriums zu Standortaufgaben und -veränderungen bekannt gegeben. Dabei war bekannt geworden, dass in Hamburg das Kreiswehrersatzamt und die Fachschule Rettungsdienst aufgelöst werden.
"Diese Verluste bedaure ich für den Standort Hamburg", so Egloff weiter. "Allerdings ist mit der Aussetzung der Wehrpflicht auch die Hauptaufgabe des Kreiswehrersatzamtes weggefallen. Die Fachschule Rettungsdienst am Wandsbeker Bundeswehrkrankenhaus aufzugeben ist in meinen Augen bedauerlich, gerade angesichts der starken Einbindung der Bundeswehr in die Notfallrettung in Hamburg. Ich hoffe, dass für die betroffenen Mitarbeiter schnell andere Verwendungen gefunden werden.“